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Buchvorschläge
für Fachkräfte und Pflegeeltern
von Hedi Gies

Titel

Autor

Der Weg entsteht unter Deinen Füßen Luise Reddemann, Sylvia Wetzel
Achtsamkeitsübungen Michael Huppertz
Achtsamkeit in der Kunst des Helfens Ulrich Pfeifer-Schaupp
Als wär ich ein Geist, der auf mich runter schaut Wilma Weiß, Ester Kamala Friedrich, Eva Pickard, Ulrike Ding
Philipp sucht sein Ich Wilma Weiß
Traumapädagogische Standarts in der stationären Kinder und Jugendhilfe Lang, Schirmer, Lang, Andreae
Systemische Traumatherapie, Konzepte und Methoden für die Praxis Reinert Hanswille,
Annette Kissenbeck
Helfen macht müde Jörg Fengler
Traumapädagogik Traumazentrierte Fachberatung Qualifizierte Weiterbildung Institut Trauma und Pädagogik
Traumatisierte Kinder und Jugendliche Hilfe und Stabilisierung durch die Jugendhilfe Kinderschutzcenter
Das Resilienzbuch Robert Brooks, Sam Goldstein
Sprache ohne Worte Peter A. Levine
Der R-Faktor Micheline Rampe
Powerbook, - Erste Hilfe für die Seele Andreas Krüber
Trauma und die Folgen
Teil 1 Trauma und Traumabehandlung
Michaela Huber
Handbuch Traumakompentenz Lydia Hantke, Hans-J.Görges
Traumapädagogik Jacob Bausum, Lutz Ulrich Besser,
Martin Kühn, Wilma Weiß
Familienbande
Zeitschrift für Pflegefamilien
Herausgeber:
Kompetenzzentrum-Pflegekinder, Berlin

 

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Empfehlungen

Sachbücher

Janine Kunze „ Geschenkte Wurzeln“
Warum ich mit meiner wahren Familie nicht verwandt bin

Nachdem ich die Schauspielerin Janine Kunze bei Reinhold Beckmann gesehen habe, wurde ich neugierig auf das Buch von ihr.

Hier eine kurze Beschreibung:
Janine Kunze beschreibt aus ihrer sehr persönlichen Sicht eindrucksvoll über ihre Erlebnisse, Gefühle, Ängste als Pflegekind. Schlüsselerlebnisse aus ihrer Kindheit bis hin zu ihrer Adoption mit 18 Jahren  und den Kampf darum.
Sie schreibt in einer einfachen, schlichten fast kindlichen Art von ihren Ängsten aus ihrer Pflegefamilie gerissen zu werden und wie verbunden sie mit ihren Pflegeeltern ist, seit sie als Baby zu ihnen gekommen ist. Janine Kunze sieht sie als ihre wahren Eltern an und möchte mit 14 Jahren adoptiert werden, was sie aber erst als Erwachsene mit 18 Jahren umsetzen kann.

Dieses Buch ist einfach zu lesen und doch sehr beeindruckend in seiner schlichten Art ohne Abwertung der Herkunftseltern, mit Liebe zu den Pflegeeltern.

Viel Spaß beim Lesen.
J

                                
                                                                                                       Rezension von Petra Baden

   
   
   
Kinderbücher
Funke, der kleine Drache, wächst in einer Höhle bei seinen Eltern auf. Es gibt viele schöne Erlebnisse, doch manchmal streiten sich die Eltern heftig, so dass Funke Angst bekommt und sich versteckt. Als seine kleine Schwester Flamme geboren wird, streiten sich die Eltern immer häufiger und heftiger, bis eines Tages auch die Kinder inmitten des Streites geraten und verletzt werden. Beide Drachenkinder kommen in eine Pflegefamilie, wo sich Funke sicher fühlt, doch hat er weiter Albträume und Sehnsucht nach seiner Mama. Seine Angst und Unsicherheit äußern sich in Wut und Gewaltausbrüchen gegenüber seiner Pflegemutter, die ihm weiter beisteht. Kontaktbesuche mit den leiblichen Eltern werden bald eingestellt und die Drachenmutter beschließt, beim Drachenvater zu bleiben, auch wenn sie damit ihre Kinder verliert. Funke ist sehr wütend, tobt und zerstört, doch hilft ihm die Pflegemutter, seine Gefühle und Ängste konstruktiv auszudrücken und auch dabei, sich an die guten Zeiten mit seinen Eltern zu erinnern. Allmählich fasst Funke wieder Vertrauen zu sich selbst und zur Pflegemutter, bis er eines Tages genug Vertrauen und Mut hat, um Neues zu wagen; Funke lernt fliegen!

Die Wichtigkeit dieses Buches liegt u.a. darin, Kindern zu zeigen, dass sie mit ihren eigenen, vielleicht ähnlichen Erlebnisse nicht allein sind. Sie werden ermutigt, Hilfe zu suchen und anzunehmen, sowie Vertrauen in neue Bindungspersonen zu wagen, ohne sich dabei der Herkunftsfamilie gegenüber “untreu” zu fühlen.

   
   

 

Määäh! sagte der kleine Wolf
Daniela Ball-Simon und Silvia Boschem


Ein junger verwaister Wolf findet bei einer Schafsmutter und den vier jungen Schäfchen ein neues zu Hause. Auch als er später feststellt, dass er ja gar kein Schaf, sondern ein Wolf ist, ist für ihn klar: „Ich bin wirklich ein Wolf  Aber ich werde euch nie etwas antun. Ihr seid meine Familie….“Ein Bilderbuch für Kinder ab 2 mit sehr schönen Bildern für Pflege und Adoptivkinder.

 

   
   
Von Mimi zu Mama und wieder zurück
Viola Rohner und Paula Gerritsen

Jan wächst bei seinen Pflegeeltern Mimi und Alex und ihren Kindern Nina und Paul auf. Die Kinder der Pflegefamilie sind älter als Jan. In Jans zweitem Zuhause bei seiner Mama gibt es den Hund Bruno, den Jan sehr vermisst, während er bei Mimi ist. An einigen Tagen holt Jans leibliche Mutter ihren Sohn aus dem Kindergarten ab und Jan darf bei ihr und Bruno übernachten. Als sie ihren Sohn in den Kindergarten bringt, wirkt Jans Mutter sehr traurig. Als Jan auf dem Heimweg vor ein paar älteren Jungen in die Wohnung seiner leiblichen Mutter flüchtet und dort ein längere Zeit allein mit Bruno ist, deutet sich ein Grund an, warum Jan nicht bei seiner Mutter lebt. Als die Mutter am Abend noch immer nicht zurück ist, marschiert Jan mit Bruno zurück in seine Pflegefamilie. Mimi informiert Jans Mutter sofort und Jan ist sicher sehr froh, dass Bruno zum ersten Mal mit zu Mimi, Alex, Nina und Paul darf.

Verblüfft hat mich, dass Jan seiner Mutter so gar nicht ähnlich sieht und eher wie ein leibliches Kind der Pflegemutter Mimi wirkt. Viola Rohners Bilderbuch vermittelt ein sehr inniges Verhältnis zwischen Mutter, Sohn und dem riesigen Zottelhund Bruno. Auch an Jans Geburtstag in der Pflegefamilie wird eine harmonische Atmosphäre gezeigt. Nachdem der aufregende Tag mit Jans Flucht vor den großen Jungen vorbei ist, sehen wir die Pflegeeltern - mit einem schweigsamen Vater Alex -, Jan, seiner leiblichen Mutter und Bruno in vertrauensvoller Atmosphäre auf dem Sofa. Das letzte Bild zeigt Jan mit Paul Kickbord-Fahren, Bruno läuft den Kindern nach und Jans Mutter bewegt sich abseits von den Kindern. Jan gehört zu seinem Pflegebruder, seine Mutter wirkt wie eine Besucherin.

 

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Titel

Autor

Praxisbuch Pflegekind Alice Ebel
Ratgeber Latetalker Schlesiger, Mühlhaus
Bindung und Trauma-Konsequenzen in der Arbeit
für Pflegekinder
Stiftung Pflegekind
Wie Kinder sauber werden können Haug-Schnabel
Zeig mir mal wie das geht
Montesori Pädagogik
Pitamic
Kindern Grenzen setzen
Kinder achten Grenzen
Friedl
Die kleine Psychotherapeutische Schatzkiste Caby/ Caby
Traum-Heilung Levine
Verwundete Kinderseelen heilen Levine / Kline
So sag ich es meinem Kind
Kinder und Regeln
Faber/ Mazlish
Survivaltips für Adoptiveltern Rech-Simon/Simon
Pflegekinder Nienstädt/Westermann
Pflegekinder Riedl, Gillig Riedl
Ferber-Bauer
Kinder und Trauma Eckardt
Mit den Augen eines Kindes sehen lernen
Band 1 + 2
Bonus
Traumafokusierte kognitive Verhaltenstherapie
bei Kindern und Jugendlichen
Cohen/ Mannario Deblinger
Der Junge, der wie ein Hund gehalten wurde
Aus der Praxis eines Kinderpsychiaters
Perry /Szalavitz
Die motorische und perzeptuelle Entwicklung
des Kindes
Holle
Traumatherapie mit Kindern Weinberg
 
Adoptiv- und Pflegekindern ein Zuhause geben Wiemann
Erziehung zur Selbstständigkeit Shure
Pflegekinderstimme
Untersuchung Pflegekinder
der Uni Siegen Prof Wolf
PAN
Handbuch Pflegekinderhiilfe Deutsches Jugendinstitut
Jedes Kind kann Regeln lernen Kast-Zahn
Warum ich mit meiner Familie nicht verwandt bin Janine Kunze
                         
 

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